mediCuba-Newsletter Mai 2026
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LiebeR Besucher,
Solidarität lässt sich nicht blockieren!
Das ist die eindringliche Botschaft, die durch die Hunderten von Teilnehmer*innen des Konvois „Nuestra América“ vermittelt wird, die im März Tonnen von humanitärer Nothilfe transportiert haben und ihre Bemühungen trotz aller Hindernisse und Hemmnisse fortsetzen. Ein Engagement, das von zahlreichen Vereinen und Einzelpersonen geteilt wird, die sich – jede und jeder auf seine Weise – für Kuba, seine Bevölkerung und sein Gesundheitssystem einsetzen.
Dieser Newsletter gibt Ihnen einen Einblick in diese bemerkenswerte Welle der Solidarität. Darin finden Sie insbesondere unser aktuelles Bulletin Nr. 93 mit einem Interview von Sergio Ferrari mit Prof. Franco Cavalli im Anschluss an dessen Engagement in der Solidaritätskarawane für Kuba. Wir berichten Ihnen auch aus Genf, wo die Stadt sowie der Verein Artisticamente bedeutende Beiträge zu den von mediCuba-Suisse unterstützten Projekten geleistet haben.
Und passend zur Jahreszeit finden Sie hier auch unseren Jahresbericht 2025, der Ihnen einen Überblick über die Fortschritte und Herausforderungen unserer Partner und unseres Vereins in diesem besonders komplexen Jahr gibt.
Im Weiteren finden Sie die Einladung zu unserer Generalversammlung 2026, die am kommenden 6. Juni in Luzern stattfinden wird, sowie Informationen zu unserer Kampagne zur Finanzierung von Antiepileptika für junge Patient*innen des Kinderkrankenhauses Borrás Marfán.
Die Solidarität mit Kuba lässt nicht nach – und wir freuen uns über dieses starke und entschlossene Engagement. Wir geben nicht auf!
Mit solidarischen Grüssen
Luisa Sanchez Roland Wüest Koordinatorin Genf Koordinator Zürich |
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Bulletin Nr. 93, Mai 2026: «Solidarität lässt sich nicht blockieren» |
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Der Titel unseres neuen Bulletins Nr. 93 spiegelt die Botschaft der Hunderten von Teilnehmer*innen des Konvois „Nuestra América“ wider, die Tonnen von humanitärer Nothilfe nach Kuba transportiert haben. Professor Franco Cavalli kommt in einem Interview mit Sergio Ferrari auf diese Karawane zurück, in dem er von seiner letzten Reise nach Havanna berichtet und seine Eindrücke schildert. |
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Ausserdem finden Sie im Bulletin einen kurzen Erfahrungsbericht über die Auswirkungen der im Rahmen des Projekts zur Modernisierung der präklinischen Notfallstationen einer Poliklinik in einer abgelegenen Region gelieferten Ausrüstung, sowie Neuigkeiten zu unseren laufenden und geplanten Projekten.
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Jahresbericht 2025 |
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Im Jahr 2025 durchlebte das kubanische Gesundheitssystem eine der komplexesten Phasen seiner jüngeren Geschichte. Hinzu kamen epidemiologische Belastungen wie die Zunahme von Dengue- und Chikungunya-Fällen sowie ein Rückgang des Gesundheitspersonals aufgrund der Abwanderung. Die Energiekrise hat zudem den Betrieb der Gesundheitsdienste stark beeinträchtigt, was sich direkt auf die Qualität und Kontinuität der Versorgung auswirkte. Diese Situation spiegelt sich insbesondere in der Verschlechterung bestimmter Indikatoren wider, wie beispielsweise der Kinder- und Müttersterblichkeit. |
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Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen hält Kuba an seinem Engagement für ein universelles und kostenloses Gesundheitssystem fest. In diesem Zusammenhang hat mediCuba-Suisse auch im vergangenen Jahr Projekte unterstützt, die sich auf Prävention, Früherkennung und weniger invasive Behandlungsmethoden konzentrieren und gleichzeitig die Information und Begleitung der Familien stärken.
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| Diese Massnahmen tragen dazu bei, die Qualität der Versorgung zu verbessern und die verfügbaren Ressourcen optimal zu nutzen. All dies – und noch viel mehr – erfahren Sie in unserem Jahresbericht 2025. | |||||
Einladung zur Mitgliederversammlung 2026 und anschliessendem Podiumsgespräch am 6. Juni in Luzern |
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Wir laden alle Mitglieder und Interessierten herzlich zu unserer Mitgliederversammlung 2026 ein, die am 6. Juni in Luzern stattfinden wird.
Auch in diesem Jahr wird unser Programmkoordinator Manuel Vanegas anwesend sein, um uns über die Lage in Kuba zu berichten. Zudem werden Marina Frigerio und Carmen Casaulta, die beide kürzlich in Kuba waren, ihre Projekte vorstellen und ihre Eindrücke zur aktuellen Situation im Land teilen. |
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Im Anschluss an die Generalversammlung findet ab 17 Uhr eine öffentliche Podiumsdiskussion statt, an der neben Manuel Vanegas und Professor Franco Cavalli auch die kubanische Botschafterin Laura Pujol sowie Dr. Solanghe Cruz, Absolventin der Lateinamerikanischen Medizinischen Hochschule (ELAM), teilnehmen werden.
Wann: Samstag, 6. Juni 2026, ab 15:00
Wo: HelloWelcome, Bundesstrasse 13, 6003 Luzern
Hier können Sie die Einladung mit allen Informationen, zum Programm, den Traktanden und einer Wegbeschreibung herunterladen.
Wir hoffen, Sie zahlreich begrüssen zu dürfen! |
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Soli-Abend für mediCuba-Suisse am 29. Mai in Bern |
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Die Vereinigung Schweiz Cuba lädt zusammen mit mediCuba-Suisse und weiteren Organisationen zu ein Soli-Abend im Breitsch-Träff in Bern ein.
An der Veranstaltung am Freitag den 29. Mai wird unser Vorstandsmitglied Marina Frigerio über mediCuba und das Projekt "Neurologische Entwicklungsstörungen" berichten, welches Sie im vergangenen März besuchte.
Zudem gibt es venezolanisches Essen und Live-Musik!
Wann: Freitag, 29. Mai 2026, ab 18:00
Wo: Breitsch-Träff, Breitenrainplatz 27, 3014 Bern
Ein Abend um die Projekte von mediCuba-Suisse kennenzulernen, gemeinsam Enegie zu tanken und spenden für mediCuba zu sammeln! |
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Kultur und Solidarität – eine Kombination, die bewegt! |
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| Am 24. April organisierte der Genfer Verein Artísticamente einen Kultur- und Solidaritätsabend im Théâtre d’Onex Parc (Genf), um Spenden für mediCuba-Suisse zu sammeln. | |||||
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Musik, Tanz und Poesie verschmolzen in einer herzlichen Atmosphäre und brachten rund hundert Menschen zusammen, die gekommen waren, um Kuba und seine Bevölkerung zu unterstützen. Der Eintritt war frei, jeder und jede spendete nach eigenem Ermessen, mit dem gemeinsamen Ziel, die Auswirkungen der Blockade und der zunehmenden Schwierigkeiten der letzten Monate zu mildern.
Bei Mojitos, Pisco Sour, Empanadas und anderen Köstlichkeiten war die Grosszügigkeit gross: So kamen über 3.000 CHF zusammen, die an mediCuba-Suisse gespendet wurden. Mit diesen Mitteln wird der Kauf von Antiepileptika für die Kinder des Borrás-Marfán-Krankenhauses finanziert.
Ein schöner Beweis dafür, dass Solidarität tausend Gesichter haben kann! |
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Neue Kampagne: Medikamente gegen Epilepsie für junge Patient*innen im Borrás-Marfán |
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Angesichts einer mittlerweile kritischen Lage rufen wir dringend zur Solidarität auf, um den Kauf lebenswichtiger Medikamente für mehr als 200 Kinder und Jugendliche mit Epilepsie in Kuba zu finanzieren.
Ohne Behandlung riskieren diese jungen Menschen wiederholte Anfälle, eine irreversible Verschlechterung ihrer kognitiven Fähigkeiten sowie eine permanente Gefährdung ihrer Gesundheit und ihres Lebens. Heute verfügen die medizinischen Teams nicht mehr über die notwendigen Ressourcen, um die Kontinuität der Versorgung zu gewährleisten.
Ihre Unterstützung kann konkret etwas bewirken!
Jede Spende trägt direkt zum Kauf lebenswichtiger Medikamente bei und bietet diesen Kindern die Chance, ihre Behandlung unter würdigen und sicheren Bedingungen fortzusetzen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung! |
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Genf, eine Stadt zeigt sich solidarisch mit Kuba |
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Mehrere Mitglieder des Stadtrates der Ville de Genève haben sich mobilisiert, um Kuba und seiner Bevölkerung konkrete Unterstützung zukommen zu lassen. Ihre Initiative führte am 22. April 2026 zur Verabschiedung eines Kredits in Höhe von 100'000 Franken durch den Stadtdrat, der für dringende humanitäre Hilfe bestimmt ist.
Diese Finanzierung ermöglicht die Installation von Solaranlagen auf Gesundheits en, insbesondere für das Krankenhaus Faustino Pérez in Matanzas, und trägt so dazu bei, die Energiekrise zu bewältigen und die Kontinuität der medizinischen Versorgung zu gewährleisten.
Danke, Genf! |
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Neues aus und über Kuba |
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Für aktuelle Presse-Berichte über Kuba empfehlen wir Ihnen den Newsletter "netzwerk cuba nachrichten (ncn)" des deutschen Netzwerk Cuba zu abonnieren, der auch von der Vereinigung Schweiz Cuba unterstützt wird. Einfach auf der Website von Netzwerk Cuba etwas hinunterscrollen und sich für den Newsletter eintragen.
Im Weiteren finden Sie auf amerika21.de und jungewelt.de laufend aktuelle Neuigkeiten aus und über Kuba.
Eine weitere gute Quelle ist die Website von Belly of the Beast, auf welcher Sie stets neue und aktuelle Dokumentationen zu Kuba und insbesondere zur Kuba-Politik der USA finden.
Und schliesslich möchten wir Ihnen eine kleine Kollektion von Filmen über die ELAM (Escuela Latinoamericana de Medicina) ans Herz legen, die unsere Freunde der Humanitäre Cuba Hilfe e.V. auf Ihrer Website zusammengestellt haben: |
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Wie können Sie die Gesundheitsprojekte von mediCuba-Suisse unterstützen?
Erfahren Sie hier mehr oder überweisen Sie uns Ihre Spende mittels E-Banking auf:
mediCuba-Suisse, Quellenstrasse 25, 8005 Zürich, Oder direkt mittels Twint: |
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Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! |
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| Die Projekte von mediCuba-Suisse werden mit einem jährlichen Programmbeitrag der DEZA unterstützt. | ![]() |
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